🇬🇧 Englisch · B2 · Kunst und Kultur

Filmkritik

London

Vokabeln

  • plotHandlung
  • characterFigur
  • directingRegie
  • screenplayDrehbuch
  • genreGenre
  • masterpieceMeisterwerk
  • narrativeErzählung
  • symbolismSymbolik
  • cinematographyKameraarbeit
  • soundtrackFilmmusik
  • sequelFortsetzung
  • castingBesetzung
  • blockbusterKassenschlager
  • portrayalDarstellung

Einen Film auf Englisch besprechen: nicht-restriktive Relativsätze

Zwei Arten von Relativsätzen

Anders als im Deutschen, wo Relativsätze immer mit Komma abgetrennt werden, entscheidet im Englischen das Komma über die Bedeutung:

  • Restriktiv (ohne Komma) – identifiziert das Nomen genauer:

"The film that won the Palme d'Or was exceptional." → "Der Film, der die Palme d'Or gewann, war außergewöhnlich."

  • Nicht-restriktiv (mit Komma) – fügt nur eine zusätzliche Information hinzu:

"The film, which won the Palme d'Or, was exceptional." → "Der Film war außergewöhnlich – er gewann übrigens die Palme d'Or."

Die Regel: Nicht-restriktive Relativsätze stehen immer zwischen Kommas und beginnen mit which (für Sachen) oder who (für Personen) — niemals mit that.

#### Beispiele aus der Filmkritik

"The director, who trained in Paris, uses light in a remarkable way." → "Der Regisseur, der in Paris ausgebildet wurde, setzt Licht bemerkenswert ein."

"The final scene, which lasts barely three minutes, leaves a lasting impression." → "Die letzte Szene, die kaum drei Minuten dauert, hinterlässt einen bleibenden Eindruck."

"The soundtrack, which was composed by Hans Zimmer, perfectly supports the narrative." → "Der Soundtrack, komponiert von Hans Zimmer, unterstützt die Erzählung perfekt."

"The protagonist, whose backstory is never fully revealed, remains deeply mysterious." → "Die Hauptfigur, deren Vorgeschichte nie ganz enthüllt wird, bleibt zutiefst mysteriös."

Relativsätze mit whose, where, when

  • Whose (dessen/deren):

"The actor, whose performance won three awards, was astonishing." → "Der Schauspieler, dessen Darbietung drei Preise gewann, war erstaunlich."

  • Where (wo):

"The town, where the film was shot, has become a tourist destination." → "Die Stadt, wo der Film gedreht wurde, ist zu einem Touristenziel geworden."

  • When (in der Zeit, in der):

"The 1970s, when cinema reached new artistic heights, are often considered a golden age." → "Die 1970er, in denen das Kino neue künstlerische Höhen erreichte, gelten oft als goldenes Zeitalter."

Wortschatz für die Kritik

Für eine gute Filmkritik auf Englisch:

"The plot is well-constructed." → "Die Handlung ist gut konstruiert."

"The directing is masterful." → "Die Regie ist meisterhaft."

"The symbolism is subtle yet powerful." → "Die Symbolik ist subtil, aber kraftvoll."

"The cinematography evokes a sense of unease." → "Die Kameraarbeit erzeugt ein Gefühl des Unbehagens."

Sydney

Ausdrücke

  • which, who — with a commaNicht-restriktiver Relativsatz (Person/Sache)
  • The director, who...Zusatzinfo über den Regisseur einfügen
  • The plot, which...Zusatzinfo über die Handlung einfügen
  • whose style is recognisableNicht-restriktiver Relativsatz mit whose
  • The film falls short of its ambitionsEinen enttäuschenden Film kritisieren
  • emotionally resonantEinen zutiefst berührenden Film beschreiben
  • The film lives up to expectationsSagen, dass ein Film die Erwartungen erfüllt
  • It left me on the edge of my seatUm einen sehr spannenden Film zu beschreiben

Häufige Fehler

  • The actor that won the award was brilliant.
    The actor, who won the award, was brilliant.

    Bei einem nicht-restriktiven Relativsatz über eine Person verwendest du 'who' (nie 'that') und setzt Kommas.

  • The director, that directed Parasite, is Korean.
    The director, who directed Parasite, is Korean.

    In nicht-restriktiven Relativsätzen ist 'that' unmöglich. Für Personen benutzt du 'who'.

  • The film was very bored.
    The film was very boring.

    'Bored' beschreibt eine gelangweilte Person. 'Boring' beschreibt das, was Langeweile verursacht – hier passt nur Letzteres.

  • The actors played very good.
    The actors performed very well.

    'Good' ist ein Adjektiv, kein Adverb – du brauchst 'well'. Im Filmkontext ist zudem 'performed' präziser als 'played'.

  • The film was very good acted.
    The film was very well acted.

    Ein Partizip wie 'acted' wird mit dem Adverb 'well' verstärkt, nicht mit dem Adjektiv 'good'.

Schnelles Quiz

Frage 1 von 5

Wie sagt man „Kameraarbeit“ auf Englisch?

Das ist die Mini-Version

Der echte Englisch-Tutor lebt in der App

Lesen ist ein Anfang — Mio ist zum Üben gebaut. Die App bietet alles, was das Web nicht kann:

  • Talk

    Echte Sprachkonversationen mit deinem KI-Tutor

  • Listening

    Kurze Geschichten und Dialoge mit Verständnisfragen

  • Smarte Karteikarten

    Spaced Repetition zeigt dir Wörter genau dann, bevor du sie vergisst

  • Dein Coach Mio

    Verfolgt deine Fehler und baut einen Tagesplan um deine Schwächen